Die Macht der wenigen Worte

Wer zu viel redet, gibt mehr von sich preis, als ihm oft bewusst ist. Gedanken, Unsicherheiten und Absichten werden sichtbar, Widersprüche entstehen und eine unbedachte Bemerkung lässt sich nur schwer zurücknehmen. Das vierte Gesetz der Macht beschäftigt sich deshalb mit der Frage, warum Zurückhaltung im richtigen Moment mehr bewirken kann als eine lange Erklärung.

Ein Text über Schweigen, Selbstkontrolle und die Wirkung bewusst gewählter Worte. Von Andy Warhols knappen Antworten und dem rätselhaften Orakel von Delphi bis zum russischen Revolutionär Kondratij Rylejew, dem eine einzige spöttische Bemerkung zum Verhängnis wurde. Und über ein Prinzip, das im Gespräch schnell vergessen wird: Was man nicht sagt, kann man später auch nicht gegen einen verwenden.