Die Macht des Verborgenen

Wer seine Absichten offenlegt, gibt anderen die Möglichkeit, sich darauf einzustellen. Wer dagegen im Unklaren lässt, wohin er will, erschwert Widerstand. Das dritte Gesetz der Macht beschäftigt sich deshalb mit einer einfachen Frage: Wie viel sollten andere tatsächlich über die eigenen Pläne wissen?

Ein Text über verborgene Absichten, falsche Fährten und die Wirkung scheinbarer Offenheit. Von Sun Tzus strategischer Täuschung über Franklin D. Roosevelts schwer lesbare Art bis zu Iagos Intrigen in Shakespeares »Othello«. Und über ein Prinzip, das weit über Politik und Krieg hinausgeht: Wer nicht jede Absicht, jeden Gedanken und jeden nächsten Schritt preisgibt, bleibt schwerer einzuschätzen.